Beratung



Die Fachstelle Kultur inklusiv von Pro Infirmis berät Netzwerkmitglieder und alle interessierten Kulturinstitutionen, die inklusive Massnahmen entwickeln, umsetzen und überprüfen möchten. Ab 2026  soll die Beratung auf Kulturförderstellen und -ämter von Gemeinden, Städten und Kantonen ausgeweitet werden.

Die Fachstelle greift auf die Fachexpertise innerhalb von Pro Infirmis zurück, arbeitet mit ausgewählten Inklusions-Dienstleister*innen zusammen und mit Fachpersonen für Inklusion, zum Beispiel für ihre Online-Schulungen. Jährlich werden zwei Schulungen auf Deutsch organisiert und zwei auf Französisch. Wie auch die Netzwerktreffen sind diese für Mitglieder kostenlos. Die kommenden Online-Schulungen finden Sie unter Aktuelles, die durchgeführten sind unten aufgeführt.

 


Kostenlose Beratung

Allen interessierten Kulturinstitutionen bieten wir eine kostenlose Erstberatung. Schreiben Sie uns an kontakt@kulturinklusiv.ch.

Mitglieder des Netzwerks «Kultur inklusiv» erhalten jährlich zwei Stunden kostenlose Beratung. Weitere Informationen dazu und zu weiteren Vorteilen einer Mitgliedschaft finden Sie hier.

Allen Interessierten stehen zudem zahlreiche Tools für mehr Inklusion im eigenen Betrieb kostenlos zur Verfügung; weitere praxisnahe Beispiele finden Sie hier. Wir haben das Formular «Inklusions-Check» geschaffen, mit dem Sie seit April 2025 den Stand Ihrer Kulturinstitution im Bereich Inklusion erfassen und Ihre nächsten Schritte auf dem Weg zu mehr Inklusion priorisieren können.

 


Kostenpflichtige Beratung

Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg zu mehr Inklusion in Ihrer Kulturinstitution - von der Analyse Ihrer Ausgangslage bis hin zur Überprüfung der umgesetzten Massnahmen. Dabei arbeiten wir mit inklusiven Partnerorganisationen zusammen. Mitglieder des Netzwerks «Kultur inklusiv» erhalten vergünstigte Beratung. 

 


Online-Schulungen 2025

Online-Schulungen zum Thema Autismus

Im Mai 2025 fand unsere Online-Schulung zum Thema «Menschen im Autismus-Spektrum als Besuchende, Kulturschaffende und Mitarbeitende» auf Deutsch statt.

Dafür konnten wir eine ausgewiesene Fachperson gewinnen: Simone Russi ist Inklusionsverantwortliche im Technorama in Winterthur. Davor arbeitete sie als Heilpädagogin in Sonderschulen mit dem Schwerpunkt Autismus und/oder kognitive Behinderungen. Daneben baute sie einen Verlag mit Schwerpunkt Autismus auf, den sie mitleitet und in dem Menschen mit und ohne Autismus zusammenarbeiten. Vor zwei Jahren hat sie einen inklusiven und diversitätssensiblen Kinderladen in St. Gallen mitaufgebaut.

Der Kurs auf Französisch wurde von Isabelle Steffen gehalten, Mutter eines autistischen Kindes und Mitpräsidentin des Vereins Autisme Suisse romande. Der Verein sensibilisierte Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen für diese Störung und schulte sie darin, wie betroffene Personen in unterschiedlichen Kontexten aufgenommen werden können. 

Online-Schulungen zum Thema Wirksame Kommunikation

Unsere Online-Schulungen vom Dezember 2025 hatten die inklusive und zielgruppengerechte Kommunikation zum Thema: «Wie können wir unsere Zielgruppen wirksam erreichen?».

An der Deutschen Schulung vermittelte aus der Perspektive von Expert*innen mit Behinderungen Sensability Möglichkeiten und Gelingensbedingungen, um Menschen mit Behinderungen zu erreichen. Besprochen wurden Themen wie barrierefreie Kommunikation, geeignete Publikationsplattformen, Community-Arbeit und Best Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Kultursparten wurden vorgestellt. Das Figura Theaterfestival aus Baden teilte seine Learnings aus dem eigenen Prozess zur inklusiven und adressatengerechten Kommunikation und Teilhabe. Das Festival gab Tipps, wie diese Schritt für Schritt aufgebaut, gelebt und weiterentwickelt werden können, und sprach über Stolpersteine, die zu wertvollen Erkenntnissen geführt haben.  

In der Schulung auf Französisch konnten die Teilnehmenden vom Fachwissen von Céline Witschard, Gründerin des Unternehmens Vision Positive, profitieren. Sie schult, berät und begleitet Institutionen, die ihre Inhalte für Menschen mit Sehbehinderungen, kognitiven Behinderungen oder anderen Lesehindernissen zugänglich machen möchten.

Für Mitglieder des Netzwerks «Kultur inklusiv» sind unsere Schulungen und unsere Netzwerktreffen kostenlos.

Nicht-Mitglieder sind ebenfalls willkommen (Kosten: 70.- CHF).


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